Simsonfreunde Eichsfeld
  Viskosität von Ölen
 

Viskosität

 
ist die Eigenschaft einer Flüssigkeit, der Verschiebung zweier benachbarter
Schichten einen Widerstand entgegenzusetzen.
 
 
Viskositätsindex
 
ist ein Maß für Temperaturabhängigkeit der Viskosität und wird gebildet aus der kinematischen Viskositäten bei 40°C und 100°C. Bei hohen Zahlenwerten des Viskositätsindex, ist die Temperaturabhängigkeit der Viskosität gering.
 
Man kann sagen „bessere“ Öle weisen einen höheren Viskositätsindex auf!
 
Beispiel:
- Einbereichs-Motorenöle: VI um 100 d.h.schlechteres Öl
- Mehrbereichs-Motorenöle: VI 123 bis 191 d.h. „besseres Öl“
 
 
SAE – Klassen
 
Mit dem Viskositätsindex kann der Verbraucher allerdings wenig anfangen. Es gibt unterschiedlichste Einstufungen der Öle. Am meisten verbreitet ist die SAE Klassifizierung z.B. SAE 0W30
0W - gibt Viskosität bei niedrigen Temperaturen an
30 - gibt Viskosität bei hohen Temperaturen an
 
Ziel ist eine niedrige Viskosität („flüssigeres Öl“) bei tiefen Temperaturen und eine hohe Viskosität („dickflüssigeres Öl“) bei hohen Temperaturen.
 
 
Ein Mehrbereichsöl (z.B. SAE 0W40) deckt dabei Eigenschaften von 2 Einbereichsölen ab. 



/Dr.Michael Berg: Vorlesungsskript: Gleitlager in Verbrennungsmotoren: FH Zwickau/


Früher mussten Öle noch im Sommer und Winter gewechselt werden. Mit Mehrbereichsölen, die heute Standard sind, ist dieses hinfällig geworden.


 
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